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Robust in der Krise

Respektvoll aber zuversichtlich schaut die Nord-Ostsee Sparkasse in das Wirtschaftsjahr 2021. „Die meisten unserer Unternehmen stehen robust in der Krise da“, so der Vorstandsvorsitzende Thomas Menke. Grund sind hohe Eigenkapitalbestände und Liquiditätsreserven, die sich kleine und mittelständische Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren aufgebaut haben. Große Teile der Gewinne wurden nicht ausgeschüttet, sondern in der Vergangenheit in das eigene Unternehmen investiert. Die Insolvenzgefahr ist, wie auch die Diagnose Mittelstand* des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes für ganz Deutschland zeigt, auch im Norden eher moderat einzustufen. Menke: “Zusätzlich konnte der Sommer-Tourismus in unserer Region die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie etwas abmildern“. Trotzdem seien viele Unternehmen auf Hilfen angewiesen. Fast 36 Millionen Euro an Sofort- und Überbrückungshilfen des Bundes wurden bisher an Nospa-Unternehmenskunden ausgezahlt. Die Nospa selbst verzeichnet zum Jahresende über 100 Millionen Euro nachgefragte Unterstützungskredite.

„Für die Zukunft erwarten wir einen schnell einsetzenden, aber langwährenden Erholungsprozess unserer Unternehmen“, so Menke mit Blick nach 2021. Viele Betriebe werden auch nach 2022 noch nicht ihr Vorkrisenniveau erreicht haben. Der Schlüssel in der Bewältigung der Krise liege in der Investitionsbereitschaft und Investitionsfähigkeit der Wirtschaft. Der strukturelle Wandel, der bereits vor der Corona-Pandemie eingesetzt hat und durch die Entwicklungen der vergangenen Monate massiv verstärkt wurde, kann nur durch Investitionen in neue Produkte, Prozesse und Vertriebswege gemeistert werden.

*Jährliche repräsentative Analyse der aktuellen Lage der mittelständischen Unternehmen in Deutschland.