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Verlängert

 

Die Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Betriebe werden bis Ende des Jahres verlängert. Das bedeutet, bis zum Jahreswechsel können weitere Überbrückungshilfen beantragt werden. Die Bundesregierung unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen, Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe, die von den Maßnahmen der Pandemie-Bekämpfung besonders betroffen sind, mit Zuschüssen zu ihren betrieblichen Fixkosten. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Buchprüfer und Rechtsanwälte können die neuen Zuschüsse im Auftrag ihrer Mandanten jetzt  online beantragen.

Die wichtigsten Eckpunkte

Kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen können die Hilfen nutzen, genau wie Soloselbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen.

Voraussetzung ist, dass der Geschäftsbetrieb aufgrund der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen eingestellt werden muss. Wenn der Umsatz in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 um mindestens 50 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten eingebrochen ist, gilt diese Bedingung als erfüllt. Auch wenn der Umsatzeinbruch von April bis August 2020 im Durchschnitt mindestens 30 Prozent beträgt, kann ein Antrag gestellt werden. Wer erst später gegründet hat, kann den Umsatzeinbruch mit den Monaten November und Dezember 2019 vergleichen.

Vor dem 31.12.2019 darf der Antragsteller nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. 

Den Antrag muss Ihr Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt stellen.

Die Höhe des Zuschusses hängt von den Umsatzeinbußen und den Fixkosten ab. Die Zahl der Beschäftigten spielt nun keine Rolle mehr. Antragsteller erhalten:

  • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
  • 60 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent
  • 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 30 und unter 50 Prozent

Abhängig von der Höhe ihrer betrieblichen Fixkosten erhalten Unternehmen bis zu 200.000 Euro Förderung für die vier Monate.

Es handelt sich um einen sogenannten nicht-rückzahlbaren Zuschuss. Beachten Sie aber: 

Nach Programmende findet ein Soll-Ist-Vergleich statt und Sie müssen zu viel gezahlte Zuschüsse zurückgeben, wenn Ihre tatsächlichen Umsätze höher ausfallen als prognostiziert. Sie erhalten aber auch eine Nachzahlung, wenn Ihre Umsätze geringer ausfallen.

(Stand Oktober 2020)

Informationen zur Novemberhilfe finden Sie hier.