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„Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Möglichkeiten nach der Ausbildung gibt“ – erstaunt schauen sich die neuen Nospa Auszubildenden am Ende ihres zweiten Ausbildungstages an. Christoph Enewaldsen, Ausbildungsreferent der Nospa, hat ihnen zum Start ins Berufsleben eine Menge Entwicklungswege bei der Nospa aufgezeigt. Dabei steht immer im Vordergrund: welche individuellen Talente und Ziele haben die jungen neuen Kolleginnen und Kollegen?

Mit Ende Ausbildung sind die Qualifizierungsmöglichkeiten noch nicht abgeschlossen.

Herr Enewaldsen, viele haben heute gedacht, nach der dreijährigen Ausbildung zum/zur Bankkaufmanns/frau stehen sie fertig im Berufsleben und sammeln nur noch Erfahrungen.

Enewaldsen (lacht): Erfahrungen sammeln ist schon mal sehr wichtig, aber nach der Ausbildung geht es für die meisten unserer Azubis weiter. Sie fangen an, sich zu spezialisieren und zwar auf die Dinge, die ihren Interessen, ihrem Können und ihrem Talent entsprechen.

 Was heißt spezialisieren?

Wir haben in der Kundenberatung Wertpapierspezialisten, Firmenkundenberater, Baufinanzierungsexperten – um nur ein paar Beispiele zu nennen. All diese Schwerpunkte erfordern zusätzliche Qualifikationen, aufbauend auf der Ausbildung. Und natürlich ist die persönliche Vorliebe des Einzelnen wichtig. Schließlich macht es nur dann Sinn, beispielsweise im Bereich Baufinanzierung zu beraten, wenn man Freude am Kreditgeschäft hat. Während der Ausbildung erfahren unsere Auszubildenden schnell was einem liegt, das stellt die Basis für die weitere erfolgreiche individuelle Entwicklung eines jeden einzelnen dar.

Qualifizierung heißt: Theorie und Praxis mit einander vereinen.

 Das heißt, nach meiner Ausbildung geht es mit der Qualifizierung direkt weiter?

Wenn das der persönliche Wunsch ist: ja. Wir empfehlen und fördern das in jedem Fall. Gleichzeitig raten wir dazu, jeden weiteren Schritt mit Bedacht zu gehen und nichts zu überstürzen. Erfahrungen zu sammeln, das ist das Wichtigste in der Entwicklung. Den direkten Kontakt zu unseren Kunden kann keine Theorie ersetzen.

 Den Kontakt zum Kunden bekomme ich ja schon gleich am ersten Arbeitstag als Azubi.

Ja, nach der allgemeinen Einführung geht es direkt an den Kunden, natürlich immer mit einem erfahrenen Kollegen im Rücken, der mein persönlicher Ausbildungsbetreuer ist. Bereits im letzten Ausbildungsjahr können Sie als Junior- Privatkundenberater Verantwortung für Ihre ersten eigenen Kunden übernehmen, die Sie auch nach ihrem Abschluss weiter beraten. 

 Bei der Qualifizierung nach der Ausbildung unterscheiden Sie in praktische und theoretische Qualifizierung?

Ja – es gibt zunächst das Studium zum Bankfachwirt mit IHK Abschluss. Der ist der erste Baustein für jeden weiteren Entwicklungsschritt. Dieser rein theoretische Teil dauert zwei Jahre. Für die Praxis haben wir das Beraterpatent. Das ist eine Nospa-interne Entwicklungsmöglichkeit, in der Sie beispielsweise Techniken der Gesprächsführung lernen, ihre Persönlichkeit weiterentwickeln und sich Kompetenzen für die Wertpapierberatung aufbauen.

 Und wie sieht es dann mit den tatsächlichen Positionen in der Nospa aus? Wenn ich beide Qualifikationen erfolgreich hinter mich gebracht möchte ich ja auch gerne in dem Bereich arbeiten. Vielleicht auch Personalverantwortung übernehmen.

Wir bilden aus, um den jungen Menschen nach der Ausbildung eine Entwicklung in der Nospa zu ermöglichen. Da müssen wir natürlich auch berufliche Perspektiven neben der Qualifizierung bieten. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist es bei uns wie in vielen anderen Betrieben: in den kommenden Jahren gehen die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand. Da ist Nachwuchs gefragt.

 

„Wo sind meine Stärken?“ Nach der Ausbildung geht es in den Bereich, der den individuellen Fähigkeiten und Wünschen entspricht.