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Gemeinsam stark

Rund 1300 Firmenkunden hat die Nord-Ostsee Sparkasse bisher durch die Coronapandemie begleitet. In persönlichen Beratungsgesprächen wurden 130 Mio. Euro an Kreditmitteln beantragt. In seiner Halbjahresbilanz macht Nospa Vorstandsvorsitzender Thomas Menke deutlich, dass die Filiale auch weiterhin die tragende Säule des Marktauftritts der Nord-Ostsee Sparkasse ist: „Bei der Vielzahl der Hilfsangebote braucht der Kunde einen Lotsen, der die für ihn individuell passende Lösung findet. Dies geht nur im persönlichen Gespräch und bei guter Kenntnis des Geschäftsmodells.Weil die meisten Firmenkunden der Nospa solide dastehen, ist eine größere Insolvenzwelle unter Nospakunden zurzeit nicht erkennbar. Soforthilfen, Sonderprogramme und der neue Wirtschaftsstabilisierungsfonds helfen den Unternehmen sehr. Die wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie könnten allerdings frühestens im kommenden Jahr bewertet werden.

Strukturwandel

„Schon jetzt haben strukturelle Prozesse eingesetzt, die sich nicht mehr umkehren werden, sogar eher beschleunigen werden“, so Menke. Dies betreffe insbesondere die Einzelhandels- und Dienstleistungsbranche als auch generell innerbetriebliche Strukturen. Durch den Schub für den Onlinehandel müssen Einzelhändler aber auch Filialisten die Reißleine ziehen und sich verkleinern oder sogar schließen. Der Lockdown hat in vielen Unternehmen neue Arbeitswelten entstehen lassen. Dezentrales Arbeiten im Homeoffice und virtuelle Meetings wurden als Vorteil erkannt und nun implementiert.

Verändertes Kundenverhalten

Auch das Verhalten der Nospakunden hat sich in den vergangenen Monaten schrittweise verändert. Allein in den letzten Monaten sind 4000 Nospakunden vom analogen ins Onlinebanking gewechselt, deutlich mehr als vor Corona. Die Nospa stellt hierfür einen einfachen Anmeldeprozess zur Verfügung.  Ein Wechsel ist ohne Filialbesuch von Zuhause aus möglich. Mittlerweile nutzen nahezu 80% aller Nospakunden das Onlinebanking.Um die Ansteckungsgefahr im Sinne der Kunden, Mitarbeiter und des Geschäftsbetriebs zu minimieren, wurden Mitte März rund die Hälfte der Standorte vorübergehend für den Service geschlossen und Öffnungszeiten angepasst. Gleichzeitig ist die Telefonfiliale deutlich personell gewachsen, um der erhöhten Zahl von Anrufern gerecht zu werden. Fast 30% mehr Beratungen wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwischen Januar und Juni telefonisch geführt. Thomas Menke: „Immer mehr Bankgeschäfte lassen sich bequem von Zuhause aus steuern. Auch bisher zurückhaltende Kunden haben dies während der Coronapandemie als Vorteil für sich erkannt“. Menke geht davon, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. In die digitalen Angebote der Nospa wird deshalb weiter investiert.  

Solide Geschäftsentwicklung der Nospa

In der Coronapandemie zieht die Nospa zum Halbjahr 2020 eine solide Bilanz. Das Kreditvolumen ist aufgrund zurückgestellter Investitionen im ersten halben Jahr um 1,2% leicht gesunken. Mit 5,4 Mrd. Euro liegt es dennoch deutlich über dem Wert des Vorjahreszeitraums. So sorgte der Lockdown für einen Rückgang bei den Wohnungsbaufinanzierungen. Diese Entwicklung sei jedoch nur vorübergehend, so Menke: “Wir erleben schon jetzt eine deutliche Erholung“. Bedarf an Wohnraum bestehe nach wie vor, die Nachfrage nach Immobilien sei trotz Corona auch in den vergangenen Monaten sehr hoch gewesen.

Das Wertpapiergeschäft war im ersten halben Jahr aufgrund der Kurseinbrüche und der anschließenden Erholung sehr lebendig. Dies zeigt sich vor allem im Wertpapierumsatz. Es wurden rund 50% mehr Wertpapiere gehandelt als im Frühjahr 2019. Die Zahl der Depots stieg um 3%. Das gesamte Kundendepotvolumen liegt nach der aktuellen Kurserholung mit 1,3 Mrd. Euro nahezu wieder auf dem Niveau vom Jahresstart.

Die Einlagen der Nospakunden sind im ersten halben Jahr 2020 stärker gestiegen als im Vorjahreszeitraum (+2,8%) und liegen nun bei 4,8 Mrd. Euro. Menke schaut vorsichtig optimistisch in die zweite Jahreshälfte: „Ohne zweiten Lockdown kommen wir gemeinsam vernünftig da durch. 

So hat die Nospa Ihre Kunden durch die Coronapandemie begleitet:  

Hilfen für über 1300 Firmenkunden (Kredite, Tilgungsaussetzungen, staatliche Sonderprogramme) mit einem Kreditvolumen von rund 130 Mio. Euro.

Hilfen für fast 1200 Privatkunden (Kredite und Tilgungsaussetzungen).

Unbürokratische Umsetzung der gesetzlichen und privaten Moratorien.

344.000 telefonische Beratungen.

4000 zusätzliche Onlinebanking-Zugänge für Nospakunden.

19 Regionaldirektionen waren auch während des Lockdowns geöffnet.