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Und trotzdem nah

veröffentlicht am 12. Mai 2020

Das Coronavirus hat auch den Arbeitsalltag in der Nospa verändert. Privatkundenberaterin Madita Carstensen aus der Regionaldirektion Niebüll und Ben Jessen, Firmenkundenberater in unserer Telefonfiliale berichten.

Inwiefern hat sich der Arbeitsalltag für Sie verändert? Wie sieht er jetzt aus?

Madita Carstensen: Zu Beginn hätte ich mir nicht vorstellen können, welche Ausmaße die Pandemie auf unseren gesamten Alltag nehmen wird. Ich habe mich oft dabei erwischt, wie ich anfangs den Kunden noch die Hand geben wollte – einfach aus Gewohnheit und Höflichkeit.

Wir haben mehr telefonisch als Persönlich beraten – und natürlich viel per Mail oder Post geregelt.

Ben Jessen: Vor allem in der Anfangszeit sind bei uns in der Telefonfiliale sehr viel mehr Anrufe und E-Mails eingegangen als sonst. Allein im März 30.000 Anrufer mehr. Wir haben deshalb unser Team verstärkt, um alle Anfragen so schnell wie möglich zu beantworten. Das war und ist nicht immer ganz einfach.

 

Was hat sich für die Kunden verändert?

Ben Jessen: Da wir auch schon vorher sehr digital aufgestellt waren, hat sich für unsere Kunden nicht sonderlich viel geändert. Sie erreichen uns nach wie vor über die Ihnen bekannten Kanäle. Wie zum Beispiel das Online Portal, Telefon, E-Mail und Post.

Madita Carstensen: Unsere Kunden können uns also nach wie vor zu jeder Zeit erreichen. Lediglich der persönliche Kontakt wurde auf ein Minimum beschränkt und Öffnungszeiten angepasst, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Individuelle Beratungstermine gibt es auch weiter zwischen 7 und 19 Uhr.

 

Bleibt noch Zeit für ein nettes Wort mit den Kunden? Beziehungsweise was wollen die Kunden momentan wissen?

Ben Jessen: Wann wird wieder Normalbetrieb herrschen? Wann wird Reisen wieder möglich sein? Wann dürfen Läden/Restaurants wieder öffnen? Das sind Fragen, die häufiger von Kunden in den Raum gestellt werden.

Es ist dabei besonders wichtig, ein nettes Wort mit den Kunden zu wechseln, da viele derzeit angespannt sind. Einige Kunden mussten beispielsweise ihre Läden schließen und wissen nicht, wann sie zum Normalbetrieb zurückkehren werden. Besonders häufig war daher auch die „Lockerungsthematik“ im Gespräch.

Madita Carstensen: Ein großes Thema ist auch das Online-Banking, da nun viele Kunden, die sich vorher nicht getraut haben, auch von Zuhause auf dem aktuellen Stand bleiben möchten. Viele Kunden kümmern sich nun auch um Vollmachten und Versicherungen.

 

Was war das beeindruckenste Erlebnis für Sie in den letzten Wochen?

Ben Jessen: Mich hat besonders beeindruckt, dass viele Kunden äußerst verständnisvoll mit uns umgegangen sind. Obwohl es bei den Kunden teilweise um die eigene Existenz geht, zeigen sie dennoch Verständnis, dass Vorgänge aufgrund der großen Nachfrage etwas länger dauern können.

Madita Carstensen: Ich freue mich jeden Tag auf den Austausch mit meinen Kollegen und meinen Kunden. Denn wie jeder achte ich momentan im Privatleben auf „Social Distancing“ und versuche meine persönlichen Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Es ist enorm wichtig sich in dieser Zeit nicht abzuschotten – durch die Arbeit bleibe auch ich unter Leuten, was mir sehr wichtig ist.

 

Worauf freuen Sie sich besonders nach Corona?

Ben Jessen: Ich freue mich auf ein unbeschwertes Treffen mit Freunden, wie zum Beispiel einen Grillabend sowie auf gemeinsame Reisen mit meiner Freundin. Es wäre auch schön, mal wieder ein normales Fußballtraining bestreiten zu können. Außerdem freue ich mich auf meinen nächsten Friseurbesuch, da der letzte bereits einige Zeit her ist.

Madita Carstensen: In meiner Freizeit gehe ich sehr gerne Laufen, was glücklicherweise aktuell möglich ist. Ganz besonders freue ich mich natürlich aber, meine Familie und meine Freunde wieder regelmäßig zu treffen.