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Schön schräg

Es ist eines der wenigen begehbaren Exponate und es hat es in sich: Der neue schräge Salon in der Phänomenta in Flensburg. Finanziert mit Hilfe der Nospa erleben Besucher was es bedeutet, wenn Gleichgewichtssinn und Sehnerv unterschiedliche Signale senden. Eingeweiht haben ihn Dr. Frank Markus Döring, Vorsitzender des Phänomenta-Trägervereins und der Nospa-Vorstandsvorsitzende Thomas Menke. Der Salon ist 20 qm groß und mit Bücherregalen, Bildern und Kunstgegenständen eingerichtet. Weil er schräg steht, hat der Besucher das Gefühl, von einer unsichtbaren Kraft ergriffen und gelenkt zu werden. Wie auf einem Schiff bei hohem Seegang wird dem Gleichgewichtssinn ein Streich gespielt. Das Durchqueren ist überraschend anstrengend, man traut seinen Sinnen und seiner Muskelkraft kaum mehr über den Weg. Und das obgleich die Schräge grundsätzlich leicht zu bewältigen wäre.

Was ist so anders am Schrägen Salon?
Unser Gleichgewichtsempfinden basiert auf den Sinneseindrücken von Ohren und Augen sowie zahlreichen Erfahrungen, die in unserem Gleichgewichtsgedächtnis gespeichert sind.
Durch die Schräge des Raumes, die nicht mit den Kantenverläufen der darin enthaltenen Gegenständen zusammenpasst, wird der Besucher „hinters Licht geführt“. Die Erfahrungen,
die unser Gleichgewichtssinn mit den Sinneseindrücken in dem Raum verknüpft, passen nicht zu den tatsächlichen Gegebenheiten. So reagiert der Körper in einer verwirrenden und
amüsanten Art und Weise.

Langjährige Partnerschaft
Wie schon in den vergangenen Jahren hat Nospa die Finanzierung des neuen Phänomenta-Exponats ermöglicht und 5.000 Euro bereitgestellt. Vorstandsvorsitzender Thomas Menke:
„Mit dem schrägen Raum hat die Phänomenta eine weitere Attraktion geschaffen, um den Standort Flensburg zu bereichern. Die Einweihung ist der richtige Zeitpunkt, um das kulturelle
Angebot wieder mit zu beleben“. „Es ist großartig, dass wir unsere Besucher mit diesem schiefen Vergnügen begeistern können, sobald unser Haus nach der Corona-bedingten
Schließung wiedereröffnet werden kann“, freut sich Achim Englert, Geschäftsführer der Phänomenta über den Zuwachs der Mitmachausstellung am Nordertor.