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Umzug?

Veröffentlicht am 19. Dezember 2019

Wegen des Studiums, der Ausbildung oder des Berufs in eine neue Stadt ziehen, das ist aufregend. Aber auch fordernd – zumindest so lange, bis man neue Leute kennt und sich einigermaßen zu Hause fühlt. Lest hier, wie ihr das beschleunigen könnt.

Das war’s. Die Tür schließt sich, die letzten Umzugshelfer sind weg und du bleibst allein in der neuen Wohnung zurück. Das neue Zuhause einzurichten, sodass man sich wohlfühlt, ist eine Sache. Die neue Stadt so zu erkunden, dass sie zur Heimat wird, eine andere. Schließlich kennt man noch keine Straßennamen, Bus- oder Bahnlinien, Ärzte oder Einkaufsmöglichkeiten. Genau genommen kennt man meistens noch nichts und niemanden. Um das Einleben zu beschleunigen, gibt es einige Tipps.

Nimm dir genug Zeit

Ganz wichtig: Versuche, so früh wie möglich umzuziehen. Je mehr Zeit du hast, bevor die Ausbildung, das Studium oder die Arbeit beginnt, desto mehr kannst du über die neue Stadt herausfinden. Sobald du im Alltag wieder Verpflichtungen hast, wird das schwieriger werden. Dann solltest du dir gezielt fürs Wochenende etwas vornehmen, was dich bei den Stadterkundungen voranbringt.

Übrigens: Der Wunsch, am Wochenende in die alte Heimat zu fahren, also dahin, wo man sich auskennt, ist verständlich. Sinnvoller ist es aber, gerade in der Anfangszeit diese zwei Tage jede Woche zu nutzen, um anzukommen. Vielleicht haben ja Freunde und Verwandte von zu Hause Lust, dich zu besuchen und gemeinsam mit dir auf Entdeckungstour zu gehen.

Die Infrastruktur muss stehen

Besonders wichtig ist die richtige Struktur für den Alltag. Finde heraus, wo Einkaufsmöglichkeiten sind, Haltestellen und Ärzte in deiner Nähe, eine Paketstation oder eine Post, ein Geldautomat, das Einwohnermeldeamt und Carsharing-Stationen. Geh diese Sachen schnellstmöglich an, denn du bist darauf angewiesen, dass alles funktioniert, was mit deinem Alltag zu tun hat.

Beim ersten Weg zu einem neuen Ort lässt du dich wahrscheinlich von einem Navi oder einer Kartenfunktion auf dem Smartphone leiten. Achte darauf, dass du dir die Wege auch einprägst. Lass das Handy darum beim zweiten Mal schon in der Tasche. Verlauf und verfahr dich ruhig – zumindest ein bisschen. Das hilft häufig, neue Wege und Gegenden kennenzulernen.

Neue Stadt, neue Freunde

Bau dir einen Freundeskreis auf. Meist macht es einen traurig, wenn man besonders gute Freunde zurücklässt. Eine neue Stadt bringt aber mit sich, dass man auch andere tolle Leute kennenlernt. Während dies an der Universität noch recht einfach ist, sieht die Lage anders aus, wenn man für einen Job in eine andere Stadt zieht. Denn wenn die Mitmenschen erst in familiären Verpflichtungen feststecken, ist oft kein Platz mehr für Neulinge.

Darum sollte man gezielt den Kontakt zu anderen Menschen suchen. Das kann über entsprechende Apps und Plattformen funktionieren oder über Kollegen. Wenn du regelmäßig an Kursen im Fitnessstudio teilnimmst, erhöhst du deine Chancen, nette Leute zu treffen. Oder du wirst Mitglied in einem Verein oder Verband. Und natürlich kannst du dich auch ehrenamtlich engagieren.

Keine Angst vor dem Alleinsein

Und wenn es mit dem Aufbau eines neuen Freundeskreises etwas länger dauert? Natürlich macht es mehr Spaß, wenn man glückliche Momente teilen kann. Aber solange du in der neuen Stadt niemanden kennst, solltest du nicht auf das Leben verzichten. Geh allein aus – ins Museum oder in ein Konzert, in die Bar oder in den Club. Vielleicht wirst du genau an diesem Abend die künftig besten Freunde kennenlernen.

Und: Lade andere Leute ein. Nach den ersten Wochen solltest du eine kleine Feier machen. Lade deine Kollegen und Nachbarn ein, Leute, die du kennengelernt hast. Indem du anderen Zutritt zu deinem Leben gibst, können sie dich besser kennenlernen. So können bald dickere Bande entstehen.

Foto: dpa/Picture Alliance

Der Beitrag Schnell in der neuen Stadt zu Hause erschien zuerst auf Der Sparkasseblog.

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