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Über sich hinaus wachsen

eingestellt von Birthe Thiel, Pressesprecherin

„Ziel von Enrichment ist es, Schülerinnen und Schülern über den schulischen Alltag hinaus die Möglichkeit zu geben, ihre Kompetenzen und Talente zu erweitern“, so Carsten Schmolling, 1. Vorsitzender des Vereins „Enrichment an Schulen der Region Schleswig-Eckernförde-Husum e.V.“ und Leiter der Lornsenschule in Schleswig. Die Nospa Jugend- und Sportstiftung Schleswig-Flensburg unterstützt den Verein mit 2.000 Euro.

Nospa Regionaldirektor Philipp Wiebe, selbst ehemaliger Schüler der Lornsenschule, hat den Betrag jetzt überreicht: „Es ist großartig zu sehen, welche Möglichkeiten Schüler heutzutage haben, um ihre Talente zu entfalten“. Henrike Drews, Lehrerin an der Lornsenschule und Teil der Verbundleitung im Enrichment-Verbund, ist begeistert über die Resonanz: „Es sind dieses Jahr 850 Teilnehmer aus der Region dabei. Sie alle zeichnen sich dadurch aus, dass Sie beispielsweise mit einer hohen Informationsdichte gut umgehen können, besondere Talente oder gute Noten haben“. Die Schüler wählen nach ihrer Nominierung durch ihre Lehrer selbst aus mehr als 30 unterschiedlichen Kursprogrammen das für sie passende aus. Dazu zählen beispielsweise Angebote aus den Bereichen Mathematik, Kunst oder Naturwissenschaften. Gemeinsam mit Henrike Drews hat Arne Schnack-Friedrichsen die Verbundleitung im Enrichment-Verbund inne: „In den Kursen geht es darum, eigenständig und fächerübergreifend Fragestellungen zu bearbeiten und Lösungen zu präsentieren. Am Ende steht dann meist eine Präsentation oder ein Wettbewerb“.

Das Enrichment-Programm wird seit mehreren Jahren in vielen Teilen Schleswig-Holsteins angeboten. Die teilnehmenden Schulen haben sich regional zu Verbünden zusammengeschlossen und gestalten das Programm mit Hilfe von Spenden. Im Raum Schleswig freut sich der Verein „Enrichment an Schulen der Region Schleswig-Eckernförde-Husum e.V.“ über weitere Unterstützung. Schmolling: „Talentförderung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und findet nicht allein im Schulunterricht statt. Gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel sind deshalb solche Programme auch im Interesse der hiesigen Unternehmen“.

Foto v.l.n.r.: Carsten Schmolling, Arne Schnack-Friedrichsen, Henrike Drews, Philipp Wiebe       

 

 

 

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