Auslandsgeschäft als Wachstumschance

eingestellt von Birthe Thiel, Pressesprecherin am 7. November 2018

Die zunehmende Digitalisierung und Intensivierung von Handelsströmen eröffnet auch regionalen Unternehmen immer mehr Chancen im Auslandsgeschäft. Die Nord-Ostsee Sparkasse hält hierzu ein umfassendes Angebot bereit. Wir begleiten unsere mittelständischen Unternehmenskunden von „A bis Z“: Von der Anbahnung einer Transaktion bis zur Zahlungsabwicklung. Neben dem klassischen  Zins- und Währungsmanagement sowie der kompetenten Abwicklung und Finanzierung profitieren die Kunden der Nospa von dem weltweiten Netzwerk der Sparkassen-Finanzgruppe. Dieses Netzwerk hat dazu geführt, dass die Sparkassenfinanzgruppe stärker im Auslandsgeschäft aktiv ist, als die deutschen Großbanken.

Ein Unternehmen, welches den Service der Nospa in Anspruch nimmt, ist der Maschinen- und Anlagenbauer Anthon GmbH aus Flensburg. Ove Lange ist Geschäftsführer in dem Familienunternehmen.

Herr Lange welche Rolle spielt das Auslandsgeschäft in Ihrem Unternehmen?

Lange: In unserer Branche spielt der Export naturgemäß eine große Rolle. Wir machen den Hauptteil unseres Umsatzes im Ausland. Aber auch anderen Branchen und kleineren Unternehmen kann ich es nur empfehlen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Internationale Märkte bieten viele Chancen bei beherrschbaren Risiken – wenn man den richtigen Finanzpartner im Boot hat.

Sie wickeln einen Großteil Ihrer Exportgeschäfte mit der Nospa ab, was ist der Vorteil eines regionalen Finanzpartners?

Lange: Neben der Sachkompetenz, die man bei einem Finanzpartner sowieso voraussetzt, sind es zwei wichtige Faktoren. Zum einen ist es das gegenseitige Vertrauen. Wir kennen uns persönlich, die Nospa ist mit unserem Unternehmen sehr vertraut. Die Entscheidungswege sind kurz und vor allem schnell. Und das bringt mich zum zweiten Faktor: Die Größe des Sparkassennetzwerkes. Wir profitieren nicht nur von dem Know-how der Nospa selbst, sondern auch von all ihren Partnern weltweit.

Herr Scheffer, Sie sind der Nospa-Kundenbetreuer der Firma Anthon. Mit welchen Partnern arbeiten Sie zusammen?

Scheffer: Zum einen sind es natürlich inländische Partnerinstitute wie die Sparkasse Holstein und Landesbanken. Die Landesbanken wiederum haben Korrespondenzbanken weltweit. Über das globale Netzwerk S-CountryDesk greifen wir auf landesspezifische Kompetenz zurück. Informationen, die sich ein Kunde selbst mühsam besorgen und überprüfen lassen müsste, können wir schnell und kompetent liefern.

Was wäre das zum Beispiel?

Scheffer: Unsere Kunden können sich bei einem Auftrag aus dem Ausland nicht immer ein Bild von den wirtschaftlichen und politischen Risiken machen. Eine Einschätzung hierzu sowie Möglichkeiten und Kosten einer Absicherung und ggf. Finanzierung erhalten unsere Kunde von unseren Experten. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden bei der Erschließung neuer Märkte, beispielsweise, weil sie dort eine Produktionsstätte errichten möchten. Wir unterstützen bei der Kontoeröffnung bei einer lokalen Bank. Des Weiteren stellen wir bei Bedarf den Kontakt zu mit den örtlichen Gegebenheiten vertrauten Dienstleistern wie z.B. Rechtsanwälten, Steuerberatern, etc., her.

Was ist denn im Auslandsgeschäft aus Ihrer Sicht besonders zu beachten?

Scheffer: Wichtig ist, sich rechtzeitig einen kompetenten Finanzpartner mit ins Boot zu holen. Nähe und Regionalität spielen auch im Außenhandel eine große Rolle. Denn es gibt viele Punkte, die vor einem Vertragsabschluss geklärt und gegebenenfalls mit einkalkuliert werden müssen. Zum Beispiel die Vereinbarung passender, risikoreduzierender Zahlungsbedingungen sowie die Kosten für die Absicherung gegen einen Zahlungsausfall. Eine nachträgliche Anpassung der Verträge ist oftmals nicht möglich. Auch das Risiko, dass eine gemäß Kundenwusch gefertigte Maschine aufgrund des Eintretens von Länderrisiken nicht geliefert werden kann ist zu beachten und kann entsprechend versichert werden.  

Herr Lange, was gibt es noch für Risiken?

Lange: Eine Fakturierung auf EUR-Basis ist nicht in jedem Fall durchsetzbar, so dass die Bezahlung in einer Drittwährung erfolgt. Das hieraus resultierende Devisenkursrisiko kann aber mittels eines entsprechenden Kursicherungsgeschäftes ausgeschlossen und die Projektkalkulation somit gesichert werden.

Und hierbei unterstützt Sie die Nospa?

Lange: Genau. Die Nospa begleitet uns während der gesamten Projektphase mit einem „Full-Service-Angebot“.   Es gibt aber noch Unternehmen, denen es gar nicht bewusst ist, dass es diese Möglichkeiten gibt.

Apropos Kapazitäten, Herr Scheffer, muss ich erstmal administrativ investieren, um ins Ausland zu expandieren?

Scheffer: Grundsätzlich ist es in Zeiten der Globalisierung nicht entscheidend, wo Ihr Geschäftspartner sitzt. Wenn Sie expandieren wollen, setzt das in der Regel Investitionen voraus, um beispielsweise den Vertrieb zu vergrößern oder die Produktion auszuweiten. Die konkrete Vorgehensweise hängt u.a. von den Besonderheiten und dem Geschäftspotenzial der Zielmärkte ab. Bei der Analyse können Sie die Experten der Nospa unterstützen. Wir prüfen das Geschäftsmodell, erstellen eine Risikoeinschätzung, klären Zahlungsmodalitäten, beraten hinsichtlich Währungsrisiken und notwendigen Absicherungen und vieles mehr. Alles was der Kunde braucht, individuell auf ihn zugeschnitten. Zusätzliche Manpower seitens des Kunden ist dafür im ersten Schritt nicht erforderlich.

Wie kann ein Unternehmen, welches noch nicht Kunde der Nospa ist, von Ihrem Know-How profitieren?

Scheffer: Ganz einfach: Indem die Unternehmen meine Kollegen oder mich ansprechen. Unser Anspruch ist es, Hausbank für den Mittelstand zu sein. Wir freuen uns, auf diesem Weg so von uns zu überzeugen, dass sie unsere Kunden werden.

 

Informationen zum Auslandsgeschäft erhalten Sie auch unter www. nospa.de

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