Regionale Wirtschaft stärken.

Veröffentlicht am 25. Mai 2018

Für seinen Einsatz, die nachhaltige Kooperation zwischen den Flensburger Hochschulen und der regionalen Wirtschaft zu fördern, ist der Ehrenpräsident der Industrie- und Handelskammer zu Flensburg, Uwe Möser, mit dem Jackstädt-Preis ausgezeichnet worden. Das von der Nospa gesponserte Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro, das der Geehrte nach seinem Wunsch für einen guten Zweck in der Region vergeben kann, ging an das Schülerlabor der Hochschule Flensburg. Hier werden Schulklassen an die Themen Bio- und Lebensmitteltechnologie herangeführt, um sie für die so genannten MINT-Fächer zu interessieren.

Überreicht hat den Scheck der Vorstandsvorsitzende der Nospa, Thomas Menke: „Die nachhaltige Stärkung der Unternehmen und des regionalen Mittelstands ist der Nord-Ostsee Sparkasse ein zentrales Anliegen. Gerne unterstützen wir deshalb Einrichtungen, die sich ebenfalls diesem Ziel verschrieben haben. Mit dem Dr. Werner Jackstädt-Zentrum für Unternehmertum und Mittelstand der beiden Flensburger Hochschulen profitiert die regionale Wirtschaft von einem wertvollen Kooperationspartner insbesondere auf dem Gebiet der Gründungs- und Mittelstandsforschung.“

Ausgezeichnet: Uwe Möser (2.v.r.) nimmt von Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz (2.v.l.) die Urkunde für den Jackstädt-Preis und von Thomas Menke, Vorstand der Nord-Ostsee-Sparkasse, den Spendenscheck entgegen. Prof. Dr. Heiner Dunckel hielt die Laudatio.

Foto: Gatermann

 

 

Rund 200 Gäste waren zu dem Mittelstandsempfang der beiden Flensburger Hochschulen gekommen, um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Dr. Werner Jackstädt-Zentrums für Mittelstandsforschung zu feiern. Seit seiner Gründung sei die gemeinsame Einrichtung von Europa-Universität (EUF) und Hochschule Flensburg zum Ausdruck eines systematischen Austausches mit der regionalen Wirtschaft geworden, waren sich Prof. Dr. Werner Reinhart, Präsident der EUF, und Hochschul-Präsident Dr. Christoph Jansen einig. Nun gelte es, die Erfolge weiter auszubauen.         

Wie eine Mittelstandspolitik in der Grenzregion aussehen kann, skizzierte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz in seinem Vortrag. „Die deutsch-dänische Grenzregion ist ein Aktivposten: Hier steckt viel Wirtschaftskraft, es gibt eine interessante Hochschullandschaft und einen attraktiven gemeinsamen Arbeitsmarkt. Durch gute Mittelstandspolitik, konsequenten Bürokratieabbau, gezielte Förderung von Technologietransfer und Gründergeist sowie die Fokussierung auf das Zukunftsthema Digitalisierung bringen wir diese Region voran.“

 

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