„Fit für die Beratung“ – mein Weg zur Junior-Privatkundenberaterin

eingestellt von Kirsten Hansen, Personalmanagement und Ausbildung am 22. Mai 2018

„Fit für die Beratung“ – mein Weg zur Junior-Privatkundenberaterin

Mein Name ist Anna Stamp. Ich bin 19 Jahre alt, seit August 2015 bei der Nord-Ostsee Sparkasse in der Filiale Böklund und möchte euch von meinem Weg zur Junior-Privatkundenberaterin erzählen:

 

Schon früh stand für mich fest, dass ich mein Berufsleben in der Bank verbringen möchte, denn durch Familienmitglieder hörte ich viel Positives über diesen Beruf. Um mir selbst einen endgültigen Eindruck zu verschaffen, konnte ich 2013 ein Schülerpraktikum in Schleswig durchlaufen – und ich hätte am liebsten sofort angefangen.

Am 1. August 2015 begann ich dann meine Ausbildung zur Bankkauffrau. Mein Hauptstandort war die Filiale in Böklund, nur ein paar Minuten von meinem Wohnort entfernt, um auch als Minderjährige leicht zur Arbeit zu kommen. Nach Einarbeitung in die täglichen Prozesse im Kassengeschäft, hatte ich oft die Möglichkeit an Kundengesprächen von Arbeitskollegen teilzunehmen. Um die vielen verschiedenen Themen und Angebote der Nospa ebenfalls beherrschen zu können, durfte ich „Fit für die Beratung“ in regelmäßigen Abschnitten erarbeiten.

 

Was ist überhaupt „Fit für die Beratung“?

 

Um die eigenständige Arbeitsweise von Anfang an zu fördern und die Auszubildenden Schritt für Schritt an die Beratertätigkeit heranzuführen, entwickelte meine Filialleiterin Sarah Zirkel eine an den Finanz-Check gegliederte Vorgehensweise.

„Fit für die Beratung“ ist eine Ausarbeitung zu einem vorgegebenen Thema. Anhand der Stichpunkte hangelte ich mich eigenständig durch das jeweilige Thema, las Produktinformationen und beantwortet Fragen dazu. Nach ein bis zwei Wochen stellte ich meine Ergebnisse dem Ausbildungsbeauftragten in der Filiale vor und bekam dort auch noch Praxistipps mit auf den Weg. Nach der Vorstellung durfte ich dann einige Angebote selber erstellen und auch direkt dem Kunden gegenüber beraten.

Dieses Angebot habe ich gerne eingefordert, denn ich freue mich immer, wenn sich mein Ordner mit Wissen füllt. Angefangen mit der Girokontoeröffnung, über das umfangreiche Thema Versicherungen bis hin zu Bausparverträgen konnte ich viele nützliche Dinge erlernen und anwenden.
Bei einem Ausbildungsgespräch zusammen mit der Ausbildungsreferentin Christina Kohl und unserem Regionaldirektor Michael Carstensen, der für den Bereich Böklund, Satrup und Husby zuständig ist, kam dann die Frage auf „Junior-Privatkundenberaterin oder nicht?“

 

Erstmal: „Was ist eigentlich ein Junior-Privatkundenberater?“

 

Als Auszubildende/r kann man schon ein halbes Jahr vor der Abschlussprüfung ein Junior-Privatkundenberater werden und frühzeitig in die Tätigkeit des Beraters einsteigen. Damit bekommt man dann eine Beraterstelle komplett übertragen und ist somit Ansprechpartner für eigene Kunden. Man bekommt mit dem Abschlusslehrgang zudem die Kreditkompetenz, um Kundenwünsche zu verwirklichen.

Außerdem wird einem direkt ein unbefristeter Arbeitsvertrag angeboten. Das ist natürlich toll.

Das Auswahlverfahren für den Junior-Privatkundenberater dauert ca. zwei Stunden und beinhaltet eine Selbstpräsentation, ein Interview und ein simuliertes Kundengespräch.
Für mich war klar: ich wollte mir diese Chance nicht entgehen lassen und Ansprechpartnerin für eigene Kunden sein. Zumal ich mich schon früh entschlossen hatte auch nach der Ausbildung bei der Nord-Ostsee Sparkasse zu bleiben.
Nach ausführlicher Vorbereitung auf den Tag des Auswahlverfahrens – auch dank „Fit für die Beratung“ – , waren die zwei Stunden schneller vorüber als gedacht und eigentlich wollte ich sofort wissen – hat es geklappt oder nicht?!

Zum Glück hat es geklappt. Sogar eine Beraterstelle in der Filiale Böklund wurde verfügbar. Somit konnte ich im November in meiner Heimatfiliale voll durchstarten. Da ich die Abläufe in der Filiale sowie die Kunden und Kollegen bereits kannte, erleichterte mir dies den Einstieg in die neue Tätigkeit. Durch die gute Vorbereitung auf diese Stelle mit „Fit für die Beratung“ wurde ich kaum mit völlig unbekannten Themen konfrontiert.

Nachdem ich die anstehenden Gespräche intensiv vorbereitet hatte, konnte ich schon viele erfolgreiche Beratungsgespräche führen. Dafür bekam ich bereits viel Lob von meiner Filialleiterin und meinem Regionaldirektor. Sogar der Bereichsdirektor Sascha Schröder hat mich angerufen und sich über meine Erfolge gefreut.

 

Würde ich diesen Schritt erneut gehen?

 

Ja, würde ich jederzeit! Es bringt mir viel Spaß meine Kunden bei ihren Vorhaben zu unterstützen und zu begleiten und schließlich so auch ihre Zukunft mitzugestalten. Ich lerne die Kunden mit jedem Tag besser kennen und inzwischen fragen sie sogar „Ist meine Beraterin Frau Stamp da?“ und mir wurde sogar von Kunden zum Geburtstag gratuliert. Dort merkte ich, dass auch die kleinen Dinge eine große Freude bereiten.

Abschließend freue ich mich darüber, dass ich durch die verschiedenen Ausbildungsbausteine der Nospa und durch mein eigenes Engagement gut in der Praxis angekommen bin. So kann es weitergehen!

 

Für alle, die mehr über die Ausbildung in der Nospa wissen möchten, gibt es hier weitere Infos.

Im Azubi- und Karriereblog sind zudem weitere spannende Artikel zu verschiedenen Ausbildungs- und Karrierethemen.

 

 

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