Big Data: Was weiß das Internet über mich?

eingestellt von Henrike Stropp, Digital Officer am 2. März 2018

Werden auch Sie im Internet mit Angeboten und Werbung regelrecht überschüttet? Woher kommt all diese Werbung und woher meinen die Anbieter zu wissen, was wir brauchen?

 

 

Ein Beispiel vorweg

In den USA hat ein erboster Vater den Geschäftsführer des Walmart-Supermarktes in seiner Nähe aufgesucht, um sich zu beschweren, dass seine Tochter im Teenager-Alter mit Werbung und Angeboten für Babynahrung und Kinderkleidung überhäuft wird. Er dachte, der Supermarkt würde seiner Tochter den Kinderwunsch schmackhaft machen wollen. Es stellte sich aber heraus, dass die Tochter tatsächlich schwanger war.

Doch wie kam es nun, dass der Supermarkt vor dem Vater von der Schwangerschaft der Tochter wusste? – Die Daten nahezu jeden Online-Einkaufes des Mädchens wurden gespeichert und weiterverkauft. Walmart hat also die Daten der Online-Käufe gesammelt und Daten von anderen Unternehmen eingekauft, diese zusammengeführt und analysiert. Dabei fiel auf, dass das Kaufverhalten des Mädchens dem von anderen werdenden Müttern stark ähnelt. Also wurde sie in diese Zielgruppe eingeordnet und bekam die auf sie und ihr Kaufverhalten zugeschnittene Werbung.

Wer macht sowas?

Viele Online-Händler wie z.B. Amazon handeln mit den Daten ihrer Kunden. Sie sammeln die Daten, die bei ihnen selbst auflaufen, kaufen sich zusätzliche Daten über ihre Nutzer ein und verkaufen ihre Daten an andere Unternehmen. Damit verdienen diese Unternehmen einen großen Teil ihres Geldes.

Nicht nur Ihre Daten beim Online-Shopping werden evtl. weiterverkauft. Auch die Daten, die Sie selbst über sich in sozialen Netzwerken preisgeben, können für solche Zielgruppenanalysen verwendet werden. Deswegen ist es beispielsweise auch völlig sinnlos, Facebook zu nutzen und dort zu posten, dass Sie Facebook das Recht absprechen, Ihre Daten zu nutzen. Mit der Benutzung von Facebook haben Sie dem nämlich bereits zugestimmt.

Und was macht die Sparkasse mit meinen Daten?

Auch die Nospa benötigt viele persönliche Daten von Ihnen, um Sie richtig und individuell beraten zu können. Denn je näher Sie und Ihr Berater sich kennen, desto passender sind die Angebote, die Sie bekommen. Dadurch werden Sie von uns nicht mit für Sie uninteressanter Werbung überschüttet. Weiterer Unterschied zu den oben genannten Beispielen? Die Nospa verwendet Ihre Daten nur intern. Wir verkaufen sie nicht an andere Unternehmen oder Behörden und wir sorgen dafür, dass Ihre Daten bei uns sicher sind.  Setzen Sie sich doch einfach mal mit Ihrem Berater in Verbindung. Er erklärt Ihnen gern die Einzelheiten der Datennutzung und berät Sie über passende Angebote.

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