Provinzial unterstützt Elementarschaden-Kampagne des Landes Schleswig-Holstein

eingestellt von Kim-Marcus Jürgensen, Vertriebsmanagement am 1. Februar 2018

© DSV

Fast 80 Prozent der Hausbesitzer in Schleswig-Holstein gehen derzeit leer aus, wenn ihre Häuser und Wohnungen durch Starkregen oder Hochwasser beschädigt werden, weil sie über keinen Elementarversicherungsschutz verfügen. Jetzt hat Umweltminister Robert Habeck die Initiative „Naturgefahren – Der echte Norden sorgt vor!“ gestartet. Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und weiteren Partnern sollen die Schleswig-Holsteiner über die Risiken für Hauseigentümer, Wohnungsbesitzer und Unternehmen durch Naturgefahren aufklären werden. Als größter Gebäudeversicherer im Norden unterstützt die Provinzial die Kampagne und hat bei der Vorbereitung mitgewirkt.   

 

Unwettermeldungen zeigen es eindrücklich: Überschwemmungen aufgrund von lokalen Starkregenfällen nehmen zu. Keller laufen voll, Teppiche durchweichen, Möbel werden beschädigt. „Doch was nur wenige wissen, Schäden durch Starkregenfälle sind weder durch die Wohngebäude- noch durch die Hausratversicherung abgesichert“, so Hans-Peter Wenzel, Abteilungsleiter der Versicherungsagentur Nord-Ostsee Sparkasse. „Helfen kann aber eine Elementarschaden-Versicherung.“

 

Sie kommt in so einem Fall für die durch das Wasser zerstörten Polstermöbel auf. Ebenso übernimmt sie die Kosten für aufgeweichte Tapeten, durchnässte Teppiche und die Schäden am Gebäude. Eine Naturgefahrenversicherung – wie die Elementarversicherung auch genannt wird – erweitert den Schutz insbesondere für die in Schleswig-Holstein relevanten Gefahren aufgrund von Starkregen, Hochwasser und Rückstau.

 

Unterschätztes Risiko

Doch bisher haben nur wenige eine Elementarschaden-Versicherung abgeschlossen. „Bei der Provinzial sind es im Neugeschäft etwa 25 Prozent der Gebäude- und Hausratversicherungskunden“, berichtet Hans-Peter Wenzel. „Aber immer mehr Menschen kommen nach den Unwettern zu uns und wollen wissen, wie sie sich absichern können.“ Eine Elementarschaden-Versicherung kann zusammen mit einer Gebäude-, Hausrat- oder Inhaltsversicherung als zusätzlicher Baustein abgeschlossen werden.

 

Der jährliche Beitrag richtet sich entweder nach dem Wert des Ein- oder Mehrfamilienhauses oder nach dem Wert des Hausrates beziehungsweise des Inhaltes. In der niedrigsten Überschwemmungszone ist Versicherungsschutz bereits für weniger als 100 Euro zu haben. In Schleswig-Holstein fallen nach GDV-Angaben rund 800 000 Haushalte in diese Kategorie.

 

„Wir begrüßen die Offensive des Landes. Denn das Risiko, durch immer häufiger auftretende Wetterextreme von Elementarschäden betroffen zu sein, wächst auch in Schleswig-Holstein überall“, informiert Hans-Peter Wenzel. „Für die Absicherung der eigenen Immobilien und des eigenen Besitzes ist jeder selbst verantwortlich“.

Nach Informationen des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft sind 99 Prozent der Gebäude in Schleswig-Holstein problemlos versicherbar.

 

Betonung der Eigenverantwortung

Die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich im Juli dieses Jahres dafür ausgesprochen, dass bei der Vergabe von Hilfszahlungen künftig berücksichtigt werden soll, dass nur noch derjenige mit staatlicher Unterstützung über sogenannte Soforthilfen hinaus rechnen kann, der sich erfolglos um eine Versicherung bemüht hat oder ihm diese nur zu wirtschaftlich unzumutbaren Bedingungen angeboten worden ist. Dies wurde beim Start der Elementarschadenkampagne des Landes Schleswig-Holstein von Umweltminister Habeck bekräftigt. Schleswig-Holstein ist das elfte Bundesland, das eine Elementarschaden-kampagne auflegt.

Am besten vereinbaren Sie gleich ein persönliches Beratungsgespräch bei Ihrer Nord-Ostsee Sparkasse.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.