Vermögensanlagen gehören regelmäßig auf den Prüfstand

eingestellt von Kim-Marcus Jürgensen, Vertriebsmanagement am 30. Januar 2018

Interview mit Marion Rohde, Vermögensberaterin bei der Nord-Ostsee Sparkasse.

Wofür sie sparen, wissen die meisten Deutschen recht genau: Größere Anschaffungen, das Eigenheim und die Vorsorge fürs Alter rangieren weit oben auf der Liste. Doch wie erreicht man seine Ziele am besten?

Mehr als die Hälfte der Bundesbürger ist der Meinung, die eigenen vier Wände seien die beste Möglichkeit, Vermögen aufzubauen. Das ergibt sich aus dem Vermögensbarometer 2017, einer Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes. 44 Prozent der Haushalte haben dies auch in die Tat umgesetzt. Dagegen besitzen nur 13 Prozent Investmentfonds und 10 Prozent Aktien.

Das ist brisant. Denn eine einseitige Verteilung von Vermögenswerten ist weder aus Risiko- noch aus Renditegesichtspunkten zu empfehlen. Um bei der Gegenüberstellung von Haus und Aktie zu bleiben: Wem eine Immobilie gehört und sonst nichts, sitzt auf einem Klumpenrisiko – er hat alle Eier in einen Korb gelegt. Zu wenige Aktien hingegen bedeuten meist auch den Verzicht auf höhere Erträge. Zum Glück lässt sich das korrigieren.

 

Die Finanzen in die Spur bringen

 

Genauso wie Autobesitzer ihr Fahrzeug regelmäßig in der Werkstatt kontrollieren lassen, sollten auch die persönlichen Finanzen regelmäßig auf den Prüfstand kommen. Deshalb empfiehlt Marion Rohde von der Nord-Ostsee Sparkasse ein Beratungsgespräch: „Auch in Zeiten anhaltender Niedrigzinsen gibt es interessante Möglichkeiten, finanziell für die eigene Zukunft vorzusorgen.“

Beim gemeinsamen Check analysieren Kunde und Berater, ob die aktuellen Geldanlagen noch zur momentanen Lebenssituation passen, welche Erwartungen erfüllt, welche Sparziele erreicht werden sollen. Und nicht zuletzt: Welches Risiko der Anleger einzugehen bereit ist. Ist Sicherheit oberstes Gebot, oder sind auch größere Wertschwankungen in Ordnung? Am Ende gilt die Regel: Je höher die Rendite, desto größer ist auch das Risiko.

 

Das Risiko verteilen

 

Das Zauberwort für ein überschaubares Risiko heißt „diversifizieren“: Das heißt, das Vermögen gleichmäßig und breit gestreut über verschiedenen Anlageklassen zu verteilen. Neben Immobilien, Tagesgeld und Spareinlagen gehören deshalb auch Aktien aus verschiedenen Branchen und Regionen sowie festverzinsliche Wertpapiere ins Depot. Über den Mix entscheiden dabei die persönlichen Vorlieben: Der Sicherheitsorientierte setzt den Schwerpunkt auf Zinspapiere, der Offensive auf Aktien.

Für beide gilt: Ein erster Schritt hin zu einer besseren Risikostreuung sind Investmentfonds. Es gibt sie  für alle Anlageklassen und in vielen Schattierungen. Diese professionell verwalteten Sondervermögen ermöglichen es Anlegern sogar, am Auf und Ab der Börsenkurse zu partizipieren – vorausgesetzt sie investieren regelmäßig Beträge in gleichbleibender Höhe. Vermögensberaterin Marion Rohde erklärt: „Der Anleger kauft dann bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile als bei hohen. Im Durchschnitt ergibt das einen für ihn günstigeren Preis.“ Anlageprofis sprechen dabei vom Durchschnittskosteneffekt. Viele Fondssparpläne gibt es schon ab einer Monatsrate von 25 Euro. Generell gilt: Investmentfonds unterliegen Wertschwankungen. Damit verbundene Verluste können nicht ausgeschlossen werden.

 

Maßgeschneidertes Investment

Wer stattdessen eine größere Summe auf einmal investieren möchte, kann mit einer individuellen Einstiegssteuerung denselben Effekt erreichen: Der Betrag wird  allmählich in Anteile des Wunschfonds investiert. „Das regelmäßige Investieren verringert das Risiko, einen ungünstigen Einstiegszeitpunkt zu erwischen“, beschreibt Marion Rohde den großen Vorteil der Einstiegssteuerung.

Für ein Portfolio mit individueller Note eignen sich beispielsweise die Deka-BasisAnlage und das Deka-Vermögenskonzept: Beide bieten durch Varianten die Möglichkeit, die Aktienquote der eigenen Risikotoleranz anzupassen und das einmal eingezahlte Kapital sowie erreichte Höchststände abzusichern. Für den Anleger sind die Konzepte pflegeleicht: Er muss sich um nichts mehr kümmern. Aber auch hier gilt, Wertschwankungen können sich negativ auf den Wert der Anlage auswirken.

Wir bieten Ihnen noch viele weitere interessante Anlagemöglichkeiten. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin.

Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Deka Investmentfonds sind die jeweiligen wesentlichen Anlegerinformationen, die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jeweiligen Berichte, die Sie in deutscher Sprache bei Ihrer Sparkasse oder Landesbank oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de erhalten.

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Kommentare


Björn schreibt am 30.01.2018 um 23:41 Uhr:

Gelungener Artikel, der einfach und verständlich die essentiellen Bestandteile und Aufteilung der eigenen Geldverteilung-/anlage aufzeigt.

Das macht Spaß zu lesen :-)


Antwort von Kim-Marcus Jürgensen am 31.01.2018 um 12:57 Uhr:

Hallo Björn,
vielen Dank! Nächste Woche erscheint hier ein Interview zum Thema Beratungsgespräch.
Viele Grüße
Kim Jürgensen