Anlage an der Börse: So findest du die besten Wertpapiere

Du hast ein bisschen Geld auf dem Konto, und das soll sich vermehren. Dann ist der Schritt an die Börse einfacher, als du denkst. Wichtig ist vor allem, dass du die Wertpapiere erkennst, die Potenzial haben. Diese Tipps können dir dabei helfen.

 

Du denkst, du bist zu jung, um an der Börse Geld anzulegen? Sicher nicht!

 

 

Denn je jünger du bist, desto mehr Zeit hast du noch, bis du das Geld wirklich brauchst. Zeit bedeutet an der Börse, dass du Kursschwankungen aussitzen kannst. Darum ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um einzusteigen. Bleibt die Frage: Wie erkennst du Wertpapiere, die dein Portfolio ins Plus bringen?

 

Dazu musst du zunächst wissen, welches Risiko du eingehen willst:

 

  • Aktien, also die Wertpapiere von Unternehmen, bringen ein hohes Risiko mit sich. Denn hier investierst du zunächst in eine einzelne Firma. Du kannst das Risiko verringern, wenn du Wertpapiere unterschiedlicher Unternehmen kaufst. Dafür benötigst du in der Regel aber viel Geld.
  • Kleiner ist das Risiko, wenn du direkt in Fonds investierst. Denn mit jedem Fondsanteil kaufst du Vielfalt. Ein Fonds investiert nämlich immer in mehrere Unternehmen gleichzeitig. Hier kannst du den Schwerpunkt beispielsweise auf Branchen oder Regionen legen. Je unterschiedlicher deine Anlageschwerpunkte sind, desto mehr potenziert sich die Vielfalt in deinem Depot. Hier hilft dir dein Sparkassenberater gerne bei der richtigen Auswahl.

 

Grundsätzlich gilt: Je weniger Kapital du hast, desto solider sollte deine Anlage sein. Denn bei einem hohen Risiko besteht die Gefahr, dass du Verluste hinnehmen musst.

 

Kosten, KGV und Kursverläufe

 

Wenn du dich selbst an die Auswahl machen möchtest, solltest du dich mit einigen Fachbegriffen auseinandersetzen:

  1. Um Wertpapiere vergleichen zu können, benutzen Experten unterschiedliche Instrumente, mit denen sie Kursverläufe analysieren. Für Laien ist das eine komplizierte Angelegenheit, allerdings gibt es Ratingagenturen, die Fonds beurteilen. Wer sich mit den Ergebnissen auseinandersetzt, wird wahrscheinlich schnell Papiere finden, die ihm zusagen.
  2. Bei der Lektüre dieser Analysen wirst du viele weitere Kennzahlen kennenlernen. Dazu gehört das KGV oder Kurs-Gewinn-Verhältnis. Damit findest du heraus, wie das Verhältnis des Börsenwerts einer Aktie zur Rendite ist. Je niedriger das KGV, desto günstiger ist oft die Aktie. Dieser Wert kann dir also bei deiner Entscheidung behilflich sein.
  3. Das gilt auch für einen Blick auf die Kursentwicklung der vergangenen Jahre: Rückschläge kann es immer wieder geben, aber wenn die Richtung stimmt, kann das ein Hinweis für die künftige Entwicklung sein.
  4. Du solltest außerdem die Nachrichtenlage im Blick behalten: Meldungen aus der Politik und der Wirtschaft können eine Richtung vorgeben, auf welche Wertpapiere du setzen solltest.

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